Mehr Grün in Münchens Gärten – Maßnahmen gegen Schottergärten

Antrag

Die Landeshauptstadt München

– ergänzt die Satzung zur Gestaltung von Vorgärten in ihrem Geltungsbereich um die Untersagung bzw. Einschränkung von Kies- und Schotterflächen und schreibt eine naturnahe Gestaltung durch Begrünung mit Pflanzen, Sträuchern und, wo möglich, mit Bäumen vor;

– verbietet oder schränkt in Bebauungsplänen Kies- und Schottergärten ein.

 

Begründung:
Der Versiegelungsgrad in München ist hoch. Auch in privaten Gärten wird es immer beliebter, Schottergärten anzulegen und somit weitere Grünflächen zu versiegeln. Dabei bieten diese sogenannten Designgärten für Tiere und Pflanzen kaum einen Lebensraum. Zudem verstärken sie den Hitzeinseleffekt in der Stadt, während begrünte Flächen kühlend wirken. Für den Bund Naturschutz in München ist der „Trend“ zu den Schottergärten ein Grund zur Sorge, vor allem in Hinblick auf den Rückgang der Artenvielfalt und die immer höheren Temperaturen in der Stadt. Kies- und Schotterflächen haben negative Auswirkungen auf die ökologische Vielfalt, das Klima der Stadt und auf den Menschen. Um mehr Grünflächen auch im privaten Bereich zu erhalten sollte die Landeshauptstadt München in Neubaugebieten der Anlage von Schottergärten vorbeugen und durch eine Satzung klare Regeln zur Gestaltung der Vorgärten vorgeben.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Sabine Krieger, Katrin Habenschaden, Dominik Krause, Anna Hanusch, Herbert Danner, Paul Bickelbacher.

Mitglieder des Stadtrates

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