Mit Quartiersgaragen zu mehr Lebensqualität in Neubauvierteln

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste wollen Neubaugebiete weitestgehend vom Autoverkehr befreien. Zu diesem Zweck sollen private Kfz in sogenannten Gemeinschafts-Quartiersgaragen am Rande der Wohnbebauung geparkt werden – und nicht mehr, wie bisher üblich, den öffentlichen Raum in Beschlag nehmen. Stadtrat Paul Bickelbacher schlägt in einem entsprechenden Antrag vor, stattdessen Wohnungen und Arbeitsplätze standortnah mit Abstellplätzen für Fahrräder, Anhänger, Lastenräder etc. auszustatten. Ausnahmen werden für Car-Sharing und für Mobilitätseingeschränkte gemacht. Bickelbacher fordert, die räumliche Trennung von Wohnen und Parken bereits im zweiten Realisierungsabschnitt von Freiham modellhaft umzusetzen.

Paul Bickelbacher: „Quartiersgaragen am Rand von weitgehend autofreien Quartieren eröffnen Spielräume für attraktive Wohn- und Arbeitsstandorte. Die öffentlichen Räume in autofreien Quartieren entfalten eine besondere Qualität: Mehr Bäume, mehr Platz für Freizeitnutzungen und für Kinder – und nur in Ausnahmefällen parkende Autos. Ein viel genanntes positives Beispiel dafür ist der Freiburger Stadtteil Vauban.
Quartiersgaragen senken auch die Baukosten, denn all diejenigen, die kein eigenes Kfz besitzen wollen, können auf einen Stellplatz verzichten. Damit wird die weitverbreitete Praxis vermieden, Stellplätze über das Wohnen zu subventionieren. Zudem können Quartiersgaragen dem Bedarf entsprechend flexibel erweitert und verkleinert oder umgenutzt werden.
Nach dem Stadtratsbeschluss für ein autofreies Quartier zur Entwicklung im Münchner Nordosten ist es nur logisch auch andere neue Baugebiete entsprechend zu entwickeln. Insbesondere der zweite Realisierungsabschnitt in Freiham bietet sich dazu an, auch dort die Verkehrswende anzugehen.“

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