Mülltrennung und Müllvermeidung an Schulen aktiv unterstützen!

Antrag

Münchner Schulen erhalten – wenn sie dies anfordern – verschiedenfarbige Abfalleimer für ihre Räume (Papier, Plastik, Restmüll, Metalle und Dosen), um eine sinnvolle Mülltrennung zu ermöglichen. Zusätzlich wird Informationsmaterial über Mülltrennung zur Verfügung gestellt.

Zudem werden die Reinigungsfirmen angewiesen, den Papiermüll getrennt zum Restmüll in den vorhandenen Tonnen zu entsorgen.

Begründung: 

In den meisten Schulen gibt es in allen Zimmern nur einen Abfalleimer. Mittlerweile existieren (u.a. auch aufgrund der FFF-Bewegung) viele Umwelt-AGs, und ein anderes Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz ist bei allen Mitgliedern der Schulfamilie entstanden. Die LHM unterstützt mit den verschiedenfarbigen Mülleimern Schulen, die hier aktiv werden wollen. Bei den Schulen wird angefragt, ob sie dies wünschen. Falls ja werden sie beliefert. Für die Entsorgung in die Wertstoffcontainern müssen die Schulen selbst sorgen. So kann aktiv auf ein umweltbewusstes Verhalten unserer Kinder und Jugendlichen eingewirkt werden.

Aus mehreren Schulen wurde der Wunsch nach verschiedenfarbigen und – beschrifteten Abfalleimern an uns herangetragen – immer auch in dem Bewusstsein, dass die LHM und die Reinigungsfirmen nicht für den Transport zu den Wertstoffcontainern zuständig sein können. Dies können die Klassen mit ihren Lehrkräften oder Umwelt-AGs übernehmen. In Schulen gibt es viele Lehrkräfte, Schüler*innen und auch Eltern, die sich hier gerne engagieren würden. Diese Bereitschaft muss die LHM unterstützen und die „Hardware“ in Form von Abfalleimern zur Verfügung stellen.

Die Schulen brauchen außerdem Informationsmaterial zu diesem Thema. Viele wissen nicht, ob beispielsweise der Joghurtbecher gespült werden muss und wann er recycelt werden kann und wann nicht.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muelltrennen-muell-recycling-plastikmuell-biomuell-trennen-1.4526118

Wichtig wäre, dass der in erheblichen Mengen anfallende Papiermüll getrennt entsorgt wird. Hierfür stehen ja die blauen Tonnen zur Verfügung und es fällt kein zusätzlicher Gang zu Containern an. Nötig wäre nur ein zweiter Müllsack an den Reinigungswägen. Deshalb werden die Reinigungsfirmen aufgefordert, entsprechend zu verfahren. Derzeit ist das die Ausnahme.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative: Anja Berger, Sabine Krieger, Oswald Utz, Sebastian Weisenburger, Anna Hanusch, Herbert Danner

Mitglieder des Stadtrates

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