München sportlicher machen I – Hallenbelegung reformieren

Antrag

Es wird ein runder Tisch zum Thema Belegung der Sporthallen eingerichtet. Teilnehmer sind neben der Verwaltung die Mitglieder der Zuschuss- und Belegungskommission und des Sportbeirats, sowie Vertretungen der Bezirksausschüsse. Ziel ist, das derzeitige Belegungsverfahren transparent zu machen und Anregungen aus der Politik und Sportszene zur Verbesserung des Verfahrens aufzunehmen.

Begründung

Von Seiten der Sportvereine und der Bezirksausschüsse wird immer wieder die Kritik geäußert, dass die Belegung der städtischen Sporthallen optimiert werden müsste. Viele Vereine erhalten nicht die gewünschten Spiel- und Trainingszeiten in räumlich nahegelegenen Hallen, sondern müssen weite Wege durch die Stadt auf sich nehmen. In den Bezirksausschüssen schlägt sich dies dann in Beschwerden von Eltern wieder, die monieren, dass ihre Kinder allein durch die halbe Stadt fahren müssen, um ihren Vereinssport auszuüben. Das Ergebnis davon ist oftmals, dass die Bezirksausschüsse sich beim Sportamt dafür einsetzen, dass die lokalen Vereine mehr Hallenzeiten in den Hallen vor Ort erhalten. Dadurch wird jedoch eine Diskussion verschärft, die es aktuell bereits gibt und die auf die (In-)Transparenz der Hallenvergabe im Allgemeinen abzielt. Viele Sportvereine beklagen bereits jetzt, dass sie nicht erkennen können auf welche Art und Weise die Kapazitäten in den Hallen derzeit vergeben werden. Mit der Einrichtung eines runden Tischs kann erreicht werden, dass die Verwaltung das derzeitige Vergabeverfahren transparent macht und Anregungen aus Politik und Sportszene zu Verbesserung nicht erst im Nachgang aufnehmen kann. Allgemein muss ein wichtiges Ziel sein, die Hallenvergabe so zu reformieren dass der Grundsatz “kurze Beine, kurze Wege” gilt, d.h. dass insbesondere Kindergruppen Hallenzeiten im Stadtviertel erhalten.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Beantwortung unseres Antrags.

Initiative

Jutta Koller
Sabine Krieger
Oswald Utz
Anja Berger
Angelika Pilz-Strasser
Anna Hanusch

 

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