Nach zehn Jahren: Erste Schritte zu Lebenslust statt Autofrust an der innerstädtischen Isar

P R E S S E M I T T E I L U N G

Bei der Rahmenplanung der innerstädtischen Isar ist heute ein wichtiger Schritt nach vorne gelungen. Entgegen des ursprünglichen Beschlussentwurfs beschloss der Planungsausschuss mit den Stimmen der Grünen – rosa liste und der SPD die Dominanz des Autoverkehrs auf dem westlichen Isarufer zurückzudrängen. Radfahrer und Fußgänger sollen künftig spürbar mehr Platz erhalten. Dies hatte die grünrosa Fraktion schon in den letzten Planungsausschuss eingebracht, aus dem der Beschluss aber in die heutige Sitzung vertagt worden war.
Fraktionsvorsitzender Dr. Florian Roth, der vor über zehn Jahren den ersten Antrag zur Aufwertung der innerstädtischen Isar gestellt hatte, zeigte sich zufrieden mit dem Beschluss: „‘Urbanes Flair an der Isar‘ war im Jahr 2009 das Motto unseres Antragspakets, mit dem wir gerade die vom Verkehr umtoste Westseite der innerstädtischen Isar menschengerechter gestalten wollten. Dass dies nun, nach langem hinhaltenden Widerstand – gerade unseres damaligen Koalitionspartners –, langsam Realität wird, erfüllt uns mit Befriedigung. Der nächste Schritt muss einem eine echte breite ‚Isarpromenade‘ mit Balkonen und Treppen zur Isar sein.
Leider wurde jedoch unser Antrag auf einen temporären autofreien Isarboulevard im Sommer abgelehnt, mit dem Lebenslust statt Autofrust schon heuer für die Münchnerinnen und Münchner erlebbar geworden wäre.“

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