Neuer Vorstoß zur Umgestaltung des Isartorplatzes und Thomas-Wimmer Rings

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste haben erneut die Initiative ergriffen, um den Isartorplatz und den Thomas-Wimmer-Ring neu zu gestalten. Die Stadträte Herbert Danner und Paul Bickelbacher fordern in einem Antrag zur dringlichen Behandlung die Entscheidung vom Februar 2018 rückgängig zu machen, der nach der Beendigung der Großbaustelle am Thomas-Wimmer-Ring eine weitgehende Wiederherstellung der für den Autoverkehr bestimmten Verkehrsflächen vorsieht. Danner und Bickelbacher bezeichneten es als „Schildbürgerstreich“ vor dem Hintergrund der seitdem gefassten Beschlüsse zur Eindämmung des Autoverkehrs in der Innenstadt an der Zahl der Fahrspuren festzuhalten.

Paul Bickelbacher: „Der weitgehende Erhalt der Fahrspuren für den Autoverkehr am Thomas-Wimmer-Ring und der Rechtsabbiegerspur am Isartorplatz wurde bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung Anfang 2018 von professionellen Verkehrsplanern und dem städtischen Planungsreferat als vollkommen falsche verkehrspolitische Zielsetzung mit unnötiger Flächenverschwendung kritisiert. Seitdem haben sich die Vorzeichen der städtischen Verkehrspolitik noch einmal deutlich in Richtung Verkehrswende verschoben – z.B. durch die Beschlüsse zum Rückbau der Kfz-Fahrspuren auf den Ludwigsbrücken oder zur Einrichtung eines Radl-Altstadtringes – Es wäre widersinnig, diese Entwicklung am Isartorplatz zu konterkarieren.“

Herbert Danner: „Spätestens mit dem Umbau der Zweibrückenstraße und dem Neubau des Altstadt-Radlrings im Jahr 2020/2021 muss die Planung am Isartor und am Thomas-Wimmer-Ring den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Ein Festhalten an dem anachronistischen Beschluss vom Februar 2018 wäre eine unverantwortliche Geld-, Ressourcen- und Zeitverschwendung. Auch die Bezirksausschüsse Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Au-Haidhausen haben sich eindeutig dafür ausgesprochen, Fahrspuren in der Zweibrücken- und Rosenheimerstraße zurückzubauen. Der so entstandene Raum wird den Rad- und Fußverkehr attraktiver machen und die Aufenthaltsqualität am Isartorplatz spürbar erhöhen.“

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