Parkstadt Schwabing: Grüne Kritik an langer Verfahrensdauer – OB Reiter soll Verhandlungen zur Chefsache machen

P R E S S E M I T T E I L U N G

„Ein herber Schlag für den Münchner Wohnungsmarkt“ ist nach Auffassung von Grünen-Fraktionschefin Katrin Habenschaden das drohende Aus für den Wohnungsbau in der Parkstadt Schwabing. Habenschaden kritisierte gleichzeitig die lange Verfahrensdauer zur Änderung des Bebauungsplans, die nach Medienberichten die Entscheidung des Investors – der Firma Argenta – statt Wohnungen nun Büros bauen zu wollen, maßgeblich beeinflusst hat.
Katrin Habenschaden: „Angesichts der Wohnungsnot in München ist das Abrücken des Investors von seinen Wohnungsbauplänen eine schockierende Nachricht. Die Stadt braucht diese 800 Wohnungen, und die Stadtverwaltung ist nun dringend gefordert, das Kind aus dem Brunnen zu holen und die Verhandlungen mit der Argenta so zu führen, dass Wohnraum entsteht – und nicht noch mehr Büros, an denen in München kein Mangel herrscht. In Anbetracht der Tatsache, dass die Stadtbaurätin eine neunjährige Verfahrensdauer nun auch noch mit den Worten kommentiert, dies sei ‚nicht außergewöhnlich lange‘, muss OB Reiter sich persönlich einschalten und die Angelegenheit zur Chefsache machen.“

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