„Platz da für Mädchen* und junge Frauen*“ – Ergebnisse des Partizipationsprojekts ernstnehmen und Bedürfnissen schnellstmöglich gerecht werden

Antrag

I) Die Stadtverwaltung tritt gemeinsam mit dem Kreisjugendring München Stadt umgehend mit den örtlichen Bezirksausschüssen in Kontakt um zu eruieren, wie die von der 2. Jugendbefragung und im Rahmen des Projekts „Platz da für Mädchen* und junge Frauen*“ festgestellten Bedürfnisse junger Frauen und Mädchen nach besserer Beleuchtung an diversen Örtlichkeiten erfüllt werden können. Im Bestfall sind mangelhaft beleuchtete Orte kurzfristig zu erhellen. Negative Auswirkungen für Tiere und Umwelt sind dabei durch den Einsatz von Natriumdampf-Niederdrucklampen oder LED so gering wie möglich zu halten.

II) Die Stadtverwaltung richtet an allen Bushaltestellen der Münchner Nachtlinien umgehend Notfallknöpfe ein.

 

Begründung:
Auf der Basis der 2016 durchgeführten 2. Münchner Jugendbefragung hat der Kreisjugendring München Stadt das Fotoprojekt „Platz da für Mädchen* und junge Frauen*“ lanciert. Ziel des Projekts war es, ein detaillierteres Bild der Wünsche und Bedürfnisse junger Mädchen* und Frauen* zu erhalten. Mehr als die Hälfte der damals Befragten gab an, dass ihnen manche Orte oder Wege in München zu unsicher erscheinen. Zudem gaben 51,6% aller Teilnehmenden an, dass sie sich an keinem Ort in München wohlfühlen.
In Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Trägern in vielen Stadtteilen konnten bis zum Projektende im Dezember insgesamt 2018 88 Beiträge aus 14 Stadtteilen von 15 verschiedenen KooperationspartnerInnen gesammelt werden. Darunter fallen 10 Einrichtungen des KJR München Stadt und 5 externe Einrichtungen. Die Beiträge der Mädchen und jungen Frauen liegen bereits zusammengefasst unter https://www.platz-da-fuer-maedchen.de/ vor.
Die oben stehenden Forderungen entsprechen dabei den im Rahmen der Zusammenfassung am häufigsten genannten Kritikpunkten. Besonderer Fokus sollte hierbei auf die Beleuchtungssituation rund um Jugend- und Freizeitzentren gelegt werden. Partizipation vor allem der Jugend muss ernst genommen und in praktische politische Handlungen übersetzt werden. Vor allem die Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen im öffentlichen Raum werden dabei allzu oft nicht ausreichend berücksichtigt.

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:
Katrin Haben schaden
Anja Berger
Jutta Koller
Oswald Utz
Anna Hanusch
Sebastian Weisenburger
Mitglieder des Stadtrates

Print Friendly

Nach oben scrollen