Raum für Kunst und Kultur II: Konzept “Mehr Raum für Kunst und Kultur in München” entwickeln

ANTRAG

Die Stadtverwaltung entwickelt gemeinsam mit den relevanten Akteuren ein Konzept, durch das in der wachsenden, dichter und teurer werdenden Stadt Räume für Kunst und Kultur bewahrt und neu geschaffen werden. Die betrifft insbesondere Ateliers, Musikproberäume sowie weitere Räumlichkeiten etwa für Tanz und Theater. Dabei sollen z.B. folgende Wege geprüft werden.

·        Räume für Kunst und Kultur in allen Neubaugebieten (z.B. im Münchner Nordosten und Norden, Freiham) und Überplanungen bereitstellen.

·        Entwicklung von Kreativquartieren mit Vernetzungen an bestimmten Orten, an denen schon künstlerische Nutzungen vorliegen.

·        Weiterentwicklung der Sozialorientierten Bodennutzung (SoBon) in die Richtung einer Einbeziehung kultureller Infrastruktur.

 

BEGRÜNDUNG
Künstlerinnen und Künstler stehen in der wachsenden, dichter und teurer werdenden Stadt vor dem Problem eine enormen Raumnot. In einem vom Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler ausgehenden Positionspapier wird davor gewarnt, dass deshalb „Künstlerinnen und Künstler abwandern oder ihre Profession nicht mehr ausüben können“ (>>>hier). Deshalb sollten alle Instrumentarien genutzt werden, um in Gebieten, die neu bebaut bzw. überplant werden, auch die kulturelle Infrastruktur zu schaffen, die (genauso wie die verkehrliche und soziale) unabdingbarer Teil einer lebendigen Stadt ist.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Dr. Florian Roth
Sabine Krieger
Thomas Niederbühl
Dominik Krause
Angelika Pilz-Strasser
Paul Bickelbacher
Katrin Habenschaden

Mitglieder des Stadtrats

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