Stadt soll kirchliche Kinderkrippe im Olympiadorf retten

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die drohende Schließung der Krippe im Haus für Kinder “Frieden Christi“ im Olympiadorf stellt viele Eltern vor ernste Probleme – denn Ersatz gibt es in der näheren Umgebung nicht. Die Grünen – rosa liste fordern daher in einem Dringlichkeitsantrag von der Stadt „alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Weiterbetrieb der Krippe“ zu sichern.
Das Erzbischöfliche Ordinariat München hat Anfang des Monats angekündigt, dass die Krippe im Haus für Kinder “Frieden Christi“ wegen Personalmangels geschlossen werden müsse. In dem räumlich sehr eng begrenzten Gebiet des Olympiadorfes gibt es nur zwei weitere Einrichtungen, die entweder sehr klein oder nicht allgemein zugänglich sind. Im weiteren räumlichen Umfeld findet sich nur ein weiteres Haus für Kinder,  das 36 Krippenplätze bietet und im Kitafinder als komplett belegt angezeigt wird.
Fraktionschefin Katrin Habenschaden: „Schon bisher gab es im Olympiadorf nicht genug Krippenplätze. Wenn nun noch weitere wegfallen, ist dies für die betroffenen Familien ein herber Schlag und der Problemdruck im Viertel erhöht sich. Da in diesem Gebiet sehr viele junge Familien leben und das Gebiet durch stark befahrene Verkehrsadern räumlich abgegrenzt ist, muss es dort v. a. für die Allerkleinsten genügend Betreuungsplätze geben. Hier muss die alte Regel ‚kurze Beine – kurze Wege‘ gelten. Daher sollte die Stadt alles unternehmen um den Träger, das Erzbischöfliche Ordinariat München, so zu unterstützen dass die Krippe weiterbetrieben werden kann.“

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