Stadt weiß nicht wohin mit Wohnungsangebot…

P R E S S E M I T T E I L U N G

Der Fall einer der Stadt vergeblich angebotenen preisgünstigen Wohnung muss aus Sicht der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sabine Nallinger Konsequenzen haben. Laut Presseberichten hatte ein Makler im vergangenen Herbst mehrmals mit städtischen Stellen Kontakt, um die Wohnung zur Vermietung an Flüchtlinge am Westkreuz anzubieten, wurde dabei aber solange weitergereicht, bis er die Geduld verlor – obwohl er als erstes gleich bei der richtigen Stelle anrief: Beim Amt für Wohnen und Migration.
Die Fraktion Die Grünen – rosa liste reagierte heute mit einer Anfrage, in der das Sozialreferat um Auskunft über diese Angelegenheit gebeten wird sowie um Vorschläge, wie derartiges Behördenversagen zukünftig vermieden werden kann. Sabine Nallinger: „Anscheinend werden dem Amt für Wohnen und Migration nicht allzu oft preiswerte Wohnungen angeboten. Doch die Stadt sucht händeringend Wohnungen – da muss sichergestellt werden, dass alle zuständigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hellwach reagieren, wenn denn mal eine günstige Wohnung für Flüchtlinge zur Verfügung steht. Angesichts des dramatischen Wohnungsmangels gerade im unteren Preissegment und gerade für Flüchtlinge wird es höchste Zeit, dass wirklich alle zuständigen Stellen der Stadt den Ernst der Lage erkennen.“

 

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