Wie ist es mit der Gesundheitsförderung und dem MitarbeiterInnensport bei der Stadt München bestellt?

13.04.2012

Anfrage

Wie ist es mit der Gesundheitsförderung und dem MitarbeiterInnensport bei der Stadt München bestellt?
In der letzten Ausgabe der „stadtbild“ (Nr. 44 März 2012) testete die Redaktion das Gesundheits- und Sportangebot der einzelnen Referate und verteilte Noten in Form von Sternen. Hierbei ergibt sich ein sehr differenziertes Bild, da die einzelnen Referate diese Thematiken ganz unterschiedlich handhaben.

Ein effektives Gesundheitsmanagement hat einen hohen betrieblichen Nutzen und bietet auch den Beschäftigten für ihre Tätigkeit viele Vorteile wie Dr. Böhle im Interview auf der gleichen Seite der „stadtbild“ verdeutlicht.

Prävention von Burnout-, Stress oder Erschöpfungssymptomen im Zusammenspiel mit effizienten, abwechslungsreichen und Spaß bringenden Sport- und Gesundheitsangeboten sind Maßnahmen, die ein(e) ArbeitgeberIn von der Größe der Landeshauptstadt München, für seine Beschäftigten anbieten sollte.

Durch körperliche, seelische und geistige Gesundheit steigert sich oftmals die Leistungsbereitschaft und Zufriedenheit der MitarbeiterInnen. Hierzu gehören auch Beratungsangebote zur gesunden Ernährung, Vermeidung von Stress und zu Möglichkeiten der sportlichen Freizeitgestaltung. Durch die unterschiedliche Herangehensweise und Umsetzung der Referate ist es schwierig, allen städtischen Beschäftigten hier gleichwertige Standards zu bieten.
Wir fragen daher:

1.) Gibt es ein gesamt-städtisches, referatsübergreifendes Programm für MitarbeiterInnensport und Gesundheitsprävention außerhalb des Angebots des Gesamtpersonalrats?

Wenn ja:

1a.) Wer ist hierfür zuständig?

1b.) Wie werden die Angebote mit den einzelnen Referaten abgestimmt und kommuniziert?

1c.) Wie werden die MitarbeiterInnen in den einzelnen Referaten auf dieses zentrale Angebot aufmerksam gemacht?

2.) Wie viele MitarbeiterInnen nehmen pro Referat an Sportangeboten oder Gesundheitsprogrammen teil? Um eine Auflistung der einzelnen Referate und der dort betriebenen Programme wird gebeten.

3.) Wie werden die MitarbeiterInnen in den einzelnen Referaten auf die Angebote ihres Referats aufmerksam gemacht?

4.) Werden/Wurden die einzelnen Programme der Referate evaluiert?

Wenn ja:

4a.) Zu welchen Ergebnissen kamen die einzelnen Evaluationen? Um eine Auflistung nach Referaten wird gebeten.

5.) Ergänzen sich die Angebote des Gesamtpersonalrats, des Personal- und Organisationsreferats und der anderen Referate oder wird vielfach das Gleiche angeboten?

6.) Wie sehen die Planungen für MitarbeiterInnensport und für Programme zur Gesundheitsförderung bei der Stadt in Zukunft aus und wer zeichnet sich hierfür verantwortlich?

Initiative:
Lydia Dietrich
Jutta Koller
Dr. Florian Vogel

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